Schulaufgaben


Konzeptionelle Ausrichtung der Schulaufgaben

  • Die Schulaufgaben sind Aufgaben, die von den Lehrern in Form eines Wochenplans an Ihr Kind herangetragen werden. Zum Erledigen der Schulaufgaben haben die Kinder in der Regel eine ganze Woche Zeit. Sie entscheiden mit Ihrem Kind, wann es die Schulaufgaben bei uns und wann es sie zu Hause erledigen darf.
  • Unser Konzept sieht vor, dass die Kinder in der Zeit von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr bei uns in der Betreuung ihre Schulaufgaben erledigen können. Ihr Kind erhält von uns die Möglichkeit selbst zu entscheiden, wann es sich wieder mit dem Lernstoff auseinandersetzen kann und möchte. Hierfür steht Ihrem Kind ein „Schulaufgabenraum“ zur Verfügung.

Unser pädagogisches Konzept der Schulaufgaben

Das begleiten der Schulaufgaben sehen wir als eine wichtige pädagogische Aufgabe, bei der alle Ziele der Hamburger Bildungsempfehlungen angesprochen werden können.

  •  Ich – Kompetenzen
  •  Soziale Kompetenzen
  • Sachkompetenzen
  •  Lernmethodische Kompetenzen

Die Schulaufgaben sind Aufgaben, die von den Lehrern in Form eines Wochenplans an das Kind herangetragen werden. Zum Erledigen der Schulaufgaben hat das Kind in der Regel eine ganze Woche Zeit. Die Eltern entscheiden gemeinsam mit Ihrem Kind, wann es die Schulaufgaben bei uns und wann es sie zu Hause erledigen darf.

Unser Konzept sieht vor, dass die Kinder in der Zeit von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr bei uns in der Betreuung ihre Schulaufgaben erledigen können. Das Kind erhält von uns die Möglichkeit selbst zu entscheiden, wann es sich wieder mit dem Lernstoff auseinandersetzen kann und möchte. Hierfür steht dem Kind der Frage- und „Stilleräume“ zur Verfügung.
Im „Stilleraum“ arbeitet das Kind, das selbständig und konzentriert seine Aufgaben erledigen kann.
Im „Frageraum“ können sich Kinder gegenseitig unterstützen und es stehen mehr Fachkräfte zum Helfen zur Verfügung.
Mit Hilfe dieser erweiterten Zeit haben auch die Kurs- und Chorkinder ab Jahrgang 2 die Möglichkeit Montag bis Donnerstag ihre Schulaufgaben bei uns zu erledigen.

Durch die derzeitigen Kohorten Bildung der verschiedenen Jahrgänge, ist dieses Konzept räumlich und zeitlich gesehen, momentan leider nicht umzusetzen. Dennoch haben alle Kinder die Möglichkeit in der Zeit von 14:00 Uhr – 15:00 Uhr am Nachmittag, ihre Schulaufgaben in ein bis zwei Räumlichkeiten innerhalb ihrer Kohorte zu erledigen.

Das ist unsere Aufgabe:
Wir sorgen dafür, dass das Kind rechtzeitig in einen unserer Schulaufgabenräume geschickt wird. Die Erzieher:innen sorgen für eine ruhige Arbeitsatmosphäre. Wir sehen es als unsere pädagogische Aufgabe, das Kind dazu anzuhalten, nach unserem mit der Schule konzeptionell abgestimmten SOS-Prinzip zu arbeiten.
Dieses bedeutet, dass es seine Aufgaben sorgfältig, ordentlich und selbständig bearbeitet. Die Selbständigkeit und das Übernehmen von Verantwortung zu fördern, sehen wir als einen wichtigen pädagogischen Auftrag.
Wir machen das Kind darauf aufmerksam, dass es eine Aufgabe angenommen hat und halten es dazu an, diese auch zu erledigen. Wir unterstützen das Kind im Erledigen seiner Aufgaben insoweit, als dass wir bei Fragen zur Verfügung stehen, erklären, sowie dem Kind Hilfen anbieten, um die Aufgaben weitestgehend selbstständig erledigen zu können (Hilf mir es selbst zu tun, Maria Montessori).

Ist das Kind nicht in der Lage, nach einem Tipp und/ oder einer Erklärung die Aufgabe zu bewältigen, lassen wir der Lehrkraft eine Notiz zukommen, dass das Kind die Aufgabe oder den Lernstoff noch nicht verstanden hat. Das Kind wird dann zunächst an einer anderen Aufgabe arbeiten.

Wir fördern und stärken das Kind in seiner Persönlichkeit, Selbstwirksamkeit und seiner sozialen Kompetenz. Die Schulaufgabenzeit nutzen wir dafür, dem Kind deutlich zu machen, dass es für seine Schulaufgaben in vollem Umfang verantwortlich ist. Wir ermutigen und motivieren es, diese Verantwortung auch zu tragen, und unterstützen und begleiten das Kind darin, diesen Weg selbstbewusst zu gehen. Wir pflegen eine offene Fehlerkultur. Das bedeutet, dass es für die Entwicklung des Kindes wichtig ist, Fehler machen zu dürfen und je nach Entwicklungsstand, mit oder ohne Unterstützung, Lösungswege zu finden.

Das ist nicht unsere Aufgabe:
Es liegt NICHT in der Kompetenz der Erzieher:innen, dem Kind den fehlenden Lernstoff zu vermitteln und die Aufgaben auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu prüfen. Die Erzieher:innen sind für das Vermitteln von schulischen Lerninhalten nicht ausgebildet!

Bei den Schulaufgaben geht es auch darum, dass die Lehrer und auch Eltern erkennen, welchen Kenntnisstand das Kind bereits besitzt und wo es noch Unterstützung und Förderung bzw. Forderung benötigt. Die Erzieher:innen sehen aus diesem Grund davon ab, Korrekturen vorzunehmen, sie weisen lediglich auf Fehler hin, die ihnen beim Erklären oder im Gespräch auffallen.